Tag 22 gegen das Ende

Crawford war der einzige, den ich nicht unter den Mistelzweig gekriegt habe. Na ja, genauer gesagt, war er der einzige, der trotz des Grünzeugs über uns ungeküsst davon kam. Im Nachhinein finde ich es schade, aber zu dem Zeitpunkt, hatte ich mich ehrlichgesagt davor geekelt ihn zu küssen. Ich war auch nicht lebensmüde...

26.12.06 22:57, kommentieren

Tag 21 gegen das Ende

Ich hab so richtig abgeräumt! Ob das jetzt so gut war? Ich glaube weniger... denn eins steht außer Frage - ich bin aufgefallen. Das ist nicht von Vorteil für Jemanden, der höchstwahrscheinlich auf der Abschussliste ist, andererseits... vielleicht kommst du mir zur Hilfe, wenn du siehst, dass ich in Schwierigkeiten komme? Feh, ich bezweifle das. Wahscheinlich würdest du etwas nach dem Motto sagen: "Wenn du dir gern das eigene Grab schaufelst, lass dich nicht aufhalten, aber zieh mich nicht mit rein" oder "Für deine Dummheit, halte ich sicher nicht meinen Kopf hin".

25.12.06 22:53, kommentieren

Tag 20 gegen das Ende

Viva Las Vegas!!!

Fröhliche Weihnachten, Schuldig!

24.12.06 16:17, kommentieren

Tag 19 gegen das Ende

Ich war der einzige bei Schwarz, der was auf Weihnachten gab. Nicht dass ich Religiös wäre... Vielleicht beeinflussten mich ja einfach die Gedanken, die unaufhörlich an meinen Schildern vorbeihuschten. Man kann sie nie ganz blockieren, was auch gut so ist... Ich liebe und hasse dieses warme Geflüster im Hintergrund zugleich. Manchmal macht es einen Wahnsinnig und manchmal ist es der einzige Trost. Man ist nie allein. Aber ich schweife wieder ab. Jedenfalls wollte ich Weihnachten immer wegen Nagi feiern. Er war noch ein Teenager, zumindest sagte ich es ihm immer. Er war... etwas Krankes. Keine besonders nette Bezeichnung, aber mir erscheint sie passend. Er war eine unproportionierte Mischung aus einem Kind, Erwachsenem und Monster. Ich mochte ihn irgendwie, ich mochte alle Schwarz irgendwie. Denn im Grunde waren wir alle eine unproportionierte Mischung aus mindestens zwei dieser Elemente. Nagi war, glaub ich, aber noch ein schlimmerer Weihnachtsmuffel als Crawford. Farf lasse ich aus, seine Beziehung zu diesem Fest entzieht sich meiner Verständnis - er hasste Gott und verehrte ihn gleichzeitig. Ich habe keine Ahnung wie das funktionieren kann, aber dass es funktionierte, steht außer Frage - Farf war der Beweis.

1 Kommentar 23.12.06 18:14, kommentieren

Tag 18 gegen das Ende

Die Weihnachtsstimmung geht mir verdammt auf die Nerven. Warum müssen die Leute immer so übertreiben? Steckt euch eure beschissene gute Laune und Hecktik in den Arsch!

22.12.06 20:49, kommentieren

Tag 17 gegen das Ende

Mh... der Sex war nicht schlecht. Ich hatte mir von dem Kerl was besseres versprochen, aber immer hin. Ich denke in nächster zeit schweife ich doch lieber auf Frauen. Frauen sind weich und riechen meistens gut, haben auch etwas verletzliches an sich. Ich habe große Lust etwas zu verletzen... Nicht psysisch versteht sich. Ich bin nicht Farfarello.

Warum hatte er eigentlich den Codenamen Berserker erhalten? Ich hätte ihn ja eher Metzger getauft. Wobei... so präzise setzte er die Schnitte nicht, wenn er seine Opfer oder eher Beute ausnahm. Hin und wieder hatte ich ihm gerne zugeschaut - es hatte einfach etwas faszinierendes. Blut stand Farfarello besser als einer schönen Frau eine Diamantenkette.

1 Kommentar 21.12.06 23:55, kommentieren

Tag 16 gegen das Ende

Ich hasse Erinnerungen, die sich als Träume verkleiden und einen Nacht für Nacht heim suchen. Am meisten hasse ich den Teil mit der morgentlichen Routine. Wenn ich morgens gegen 6 aufwache, weil ich das Pech habe mein Zimme mit der Fensterausrichtung nach Osten zu haben. Wenn ich schließlich gegen die Sonne doch den Kürzeren ziehe und aufstehe, weil ich weiß, dass auf mich bereits eine Tasse heißen Kaffee wartet. Wenn ich, wie jedes mal, in der heimlichen Hoffnung die Küche betrette, ein mal der Erste dort zu sein und jedes mal außer einer einzigen Ausnahme, weil Crawford krank war, enttäuscht werde. Wenn ich ihn an seinem Platz hinter seiner Zeitung und mit seiner Tasse Kaffee vorfinde und seine Nerven aufs Neue auf die Probe stelle und irgendwann ein "Morgen, Schuldig" aus ihn rausbekomme.

Ich hasse diese Träume wirklich, ganz einfach weil ich immer noch jeden Morgen gegen 6 aufwache und meistens sogar immer noch aufstehe, allerdings nur um fest zu stellen, dass die Küche leer ist oder wie es in den vergangenen Tagen der Fall war - dass es keine Küche gibt, in die ich hingehen könnte, da ich in einem gameligen Hotelzimmer schlafe.

In Las Vegas nehm ich mir ein luxuriöseres Zimmer auch wenn es den Aufwand vermutlicht nicht wert wäre. Ein Zimmer ist ein Zimmer - hauptsache die Bettwäsche ist sauber. Aber ich hätte doch ganz gerne einen Fernseher mit mehr als 3 Sendern.

20.12.06 22:33, kommentieren